domingo, 14 de setembro de 2014

Der Schatz der deutschen Sprache (Teil III)

(Teil I - Teil II
Teil III
Das Lernen ist nicht einfach
Ich wollte mich nicht nur richtig ausdrücken, sondern auch genau, verständlich und angemessen deutsch sprechen, als ob die Welt auf meine Meinung wartete. Außerdem wollte ich einen Weg finden, um alle Verlegenheiten und Frustration zu vermeiden. Leider ist es klar, dass man ihnen auf dem Weg des Lernens nicht entgehen kann.

F. Nietzsche hatte Recht: “Verloren sei uns der Tag, wo nicht ein Mal getanzt wurde! Und falsch heiße uns jede Wahrheit, bei der es nicht ein Gelächter gab!” 

Eines Tages war ich in einem Tangosaal und ein Mann lud mich ein zu tanzen. Ein paar Minuten später hörte ich:

“Ichulrich”.

“Nein”, antwortete ich. Es ist besser “nein” zu sagen, wenn man nicht versteht, dachte ich.

“ichulrichunddu”, versuchte er weiter.

“Ich, nicht”, sprach ich wieder. 

“Ich heiße Ulrich. Und du?”, sagte er langsam als sei er E.T. aus dem gleichnamigen Film.

Fehler sind definitiv nicht tödlich. Die Wirkung der Peinlichkeit zwingt einen  zur Ausdauer. Trotzdem versuchte ich heimlich mithilfe der Technologie in der deutschen Sprachen Gas zu geben, um Peinlichkeit zu vermeiden. Dafür fand ich im Internet, wie man in ein paar Wochen Deutsch lernen kann, obwohl ich sieben Jahre Englisch lernte und immer noch lerne. Daran hatte ich nicht gedacht. So wie Hans Castorp, der Protagonist des Zauberbergs, dachte, dass er nur drei Wochen im Sanatorium bleiben würde, dachte ich, dass ich in kurzer Zeit Deutsch lernen würde. Was für ein Trug! Für uns beide.

Das Ergebnis des Schnelllernens war nicht wie versprochen. Vermutlich kann man keine Sprache ohne schwere Arbeit lernen. Es wäre so, als ob ein Bergsteiger plötzlich auf der Spitze des Berges wäre. Wenn er gefragt würde, wie seine Erfahrung war, würde er antworten: “Mühelos”. Bergsteiger bevorzugen das Gegenteil: Die Herausforderung. Jede Schwierigkeit ist genau  das, was sie brauchen. Ein Bergsteiger fragt nicht wie schnell er vom Grund bis zur Spitze klettern kann, wahrscheinlich fragt er: “Von wo aus besteige ich?”, “Was brauche ich, um dorthin zu kommen?” Seit diesem Moment frage ich mich nicht mehr “wie lang muss ich deutsch lernen?”, stattdessen: “Was brauche ich, um zu lernen?” und “wie lerne ich?”.

Zweifellos braucht das Lernen ein bisschen Koffein, dachte ich und ging ins Café, um darüber nachzudenken. Dort schrieb ich eine lange Liste mit allem was ich brauchte, dieses Ziel zu erreichen. Plötzlich dachte ich an meine Familie. Sie kann leider kein deutsch, allerdings denken alle in meiner Familie, dass ich fließend Deutsch kann. Alle Eltern denken das Gleiche, nämlich, dass ihre Kinder die besten sind, dem widerspreche ich. Ich ließ sie als moralische Unterstützung auf der Liste. An der Spitze der Liste stand “Menschen und Wörter”. Manchmal sind beide schwer zu verstehen. Andereseits gibt es solche Sachen ohne die man nicht leben kann. Am Ende schrieb ich: Lernen ist irren und vergeben und dann weiter lernen.

(Teil IV)

quarta-feira, 10 de setembro de 2014

Der Schatz der deutschen Sprache (Teil II)

(Teil I...)

Teil II
“Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.” (Ludwig Wittgenstein)

In der Sprachschule war es für mich nicht so schlimm, wie viele Leute vorhergesagt hatten. Die Grundfragen waren in drei oder vier Wörtern zu stellen und zu beantworten: Wie heißt du? Woher kommst du? Was studierst du? Was machst du? 
Offenbar sind wir von der Gefahr des Lebens in der Schule geschützt. Die Grammatik und die Ausnahmen betäuben die Angst, ausgeschlossen zu werden, da sie für alle Schwierigkeiten des neues Lebens verantwortlich sind. 

Auf der Straße merkt man, dass die neue Sprache entweder eine dicke Mauer zwischen Menschen oder ein neuer Anfang werden kann. Beides ist nicht leicht: Einerseits kann man einsam werden, andererseits muss man die Angst überwinden, Fehler zu machen. Wir sagen, dass wir etwas Neues lernen möchten, oder dass wir etwas ändern möchten, allerdings wenn die Zeit kommt, etwas zu verändern, haben wir verschiedene Ausreden, nicht fortzufahren. Häufig frage ich mich, ob ein Erwachsener mehr Angst hat, Fehler zu machen als zu sterben. 

“Das Leben ist einfach”. Das ist leichter gesagt als getan. Die Unannehmlichkeit fängt mit der Bewegung an, denn man muss den inneren Schweinehund überwinden. Man will in die Bäckerei, ins Kino, einkaufen gehen und so weiter. Die Sprachschule hilft einem die erste Brücke für die Bewegung des Ausländers zu bauen. Dadurch verhungert man nicht, man kann Einkaufen gehen und irgendwo hinreisen, es gibt jedoch immer etwas Unvorhergesehenes.

Nach ein paar Unterrichtsstunden ging ich allein essen. Verhungern werde ich nicht, sagte ich stolz.

“Entschuldigung. Ich möchte ein Kebab”, bestellte ich.

“Sofort oder zum Mitnehmen?”, fragte der Verkäufer schnell.

“Wie bitte?”, fragte ich den Verkäufer, der noch einmal knapp antwortete. “Sofort”, sagte ich aufgeregt und unsicher. Der Verkäufer brachte das Kebab und ich fragte ihn, ob ich eine Tüte haben könnte.

“Ach so. Eigentlich zum Mitnehmen.”

“Und das Wort ist Fleisch geworden”. Obwohl ich kein religiöser Mensch bin, muss ich sagen, dass dieses Zitat aus der Bibel nun für mich mehr Sinn macht als zuvor. Wenn ein Mensch eine neue Sprache lernt, sucht er überall Sinn, auch in Peinlichkeiten, besonders im Nachhinein und vorzugsweise mit Anderen; ich passe fast immer in die Rubrik “die Anderen”. Ein Lehrling der Sprache muss sich viel Mühe geben. Jeden Tag gibt es ein neues Wort zu entdecken, oder ein peinliches Missverständnis. 



segunda-feira, 8 de setembro de 2014

Der Schatz der deutschen Sprache (Vorwort und Teil I)

Vorwort
Es gibt die weitverbreitete Meinung, dass die deutsche Sprache schwer ist.   Darüber hinaus, wenn man weiter spricht, verbindet man sie nicht so oft mit Gedichten, Musikalität oder Kreativität, wie ich erwartet hätte.  

Man vergleicht sie mit anderen Sprachen, spricht abgehackt, um witzig zu sein und betont wie viel schöner und einfacher die anderen Sprachen sind, so als ob es für Eltern möglich wäre, ein Kind dem anderen vorzuziehen. 

In diesem Artikel geht es um meine Verbindung mit der Deutschen Sprache und um die Frage: “Muss das Lernen einfach sein?”


Teil I
“Im Anfang war das Wort” (Evangelium nach Johannes)

Wenn ich total isoliert von der Welt der Sprache wäre, würde meine Seele verkümmern und mein Verstand mich langsam umbringen. Die Leute, die Selbstgespräche auf der Straße führen, möchten wahrscheinlich, so wie ich, mit der Welt verbunden werden. Der Gebrauch der Wörter bietet uns die Gelegenheit uns auszudrücken. Offensichtlich spielen Wörter eine große Rolle im Leben. Wenn ich mit Leuten spreche, dann muss das unverfälscht sein, das heißt, dass das was ich sage auch das sein muss, was ich meine. 

“Verloren sei uns der Tag, wo nicht ein Mal getanzt wurde!”, sagte Friedrich Nietzsche. Mit seiner Erlaubnis würde ich sagen: “Verloren sei uns der Tag, wo nicht ein Mal ein Wort mitgeteilt wurde!”.  Ich bin allerdings nicht sicher, ob er  damit einverstanden wäre. 

Im Allgemeinen kann ein Erwachsener eine Erfahrung beschreiben, Witze erzählen oder mit seiner Meinung Leute beeindrucken; ein Nachzügler in einer Sprache würde dies gerne machen, allerdings passiert es genau umgekehrt:  Die Unwägbarkeiten des Neuen bedrohen seine Sicherheit, er sagt weniger und am Anfang versteht ihn keiner. Als ich in Deutschland ankam, konnte ich mich nicht richtig ausdrücken und ich habe diese Erfahrung gemacht. 

Wir alle träumen von einem neuen Anfang, trotzdem geben viele auf bevor sie anfangen, wegen der Angst zu scheitern. Trotz dieser Angst hatte ich keine andere Möglichkeit als zu versuchen, Deutsch zu lernen, wollte ich weder isoliert werden noch Selbstgespräche führen. Jede dieser Varianten wäre eine Katastrophe gewesen. 

Ängstlich ging ich hin und her und fand eine Schule, die jedoch leider keinen freien Platz mehr hatte und so musste ich ein paar Monate warten. Für einen Menschen, der Hunger auf Wörter hat, sind ein paar Monate eine Ewigkeit. 

Es musste eine andere Lösung geben, dachte ich, während ich durch die Stadt lief und ein Café fand, wo ich lebendige Wörter hören konnte. Im Café, in dem ich war, sagten mir die Leute, dass die Deutschen reserviert seien und die Sprache schwer sei. Ich hatte aber das Glück, dass die Reservierten nicht in dieses Café kamen, oder sie wohnen nicht im Ruhrgebiet. 

Das Café war wie eine Schule und jeden Tag ging ich dorthin. Ungefähr zwei Montate nach meinem Umzug, war in diesem Café eine junge Frau, die allein und konzentriert schrieb. Ich saß neben ihr und fing an zu schreiben, jedoch achtete ich auf alles. Sie guckte mich an und lächelte, ich erwiderte das Lächeln. Johana schrieb ein Gedicht, das Herbst heißt. Ich konnte nur die erste Zeile verstehen. “Die Sonne küsst sachte die Steine...“. Eine 20-jährige Dichterin, die portuguiesisch lernen wollte. Was für ein Schatz, lebendig und vom Leben begeistert! Eine Woche später stellte Johana mich ihrer besten Freundin vor: Sulamith, die Schauspielerin werden wollte. Nun hatte ich zwei Lehrerinnen, die gerne interkulturelle Kenntnisse austauschten. Überraschend für mich waren ihre Fähigkeit in so einem jungen Alter. Obwohl ich viel älter als sie war, hatten wir Gemeinsamkeiten und wir sprachen und lachten viel zusammen. Neun Monate später fuhren sie weg, um ihr Studium in Berlin und in Zürich anzufangen. Nichts ist vollkommen. 

Ich muss hinzufügen, dass meine Verbindung mit der deutschen Sprache anfing, bevor ich nach Deutschland umzog. Ich begann mit einem östereichischen alten Lehrer, der nicht gut sehen konnte, deutsch zu lesen. Ich las Bücher auf deutsch vor, obwohl ich kein deutsch konnte. So wurde mir die deutsche Literatur vorgestellt, bevor ich deutsch verstehen konnte. Von Zeit zu Zeit während ich vorlas, unterbrach er: “Stopp! Du musst auf die Pausen achten.” Er stand auf, um nach einer CD zu suchen und fand ein paar, brachte eine kleine Stereoanlage und eine CD, und während des restlichen Unterrichts war  die 31. Sonate von Beethoven zu hören. “Die Pause ist wichtig”, betontet er. Er dachte, dass man deutsch nicht lernen konnte, ohne klassische Musik zu hören. Als ich den Zauberberg vorlas, hörten wir häufig die Oper Tristan und Isolde, weil darüber in diesem Buch geschrieben wurde.

An einem anderen Tag unterbrach er die Lesung und erklärte, in meiner Muttersprache den Dativ, den Akkusativ oder ein trennbares Verb in einem Satz, der ihm gefiel. Die Wörter, die getrennt oder nebeneinander eine neue Bedeutung haben, waren seine Lieblingswörter. An das erste Beispiel erinnere ich mich:

“Eifersucht ist eine Leidenschaft
die mit Eifer sucht
was Leiden schafft.” (Franz Grillparzer)
Meinem Lehrer gefielen auch Witze, so wie dieser über einen Anwalt:
“In der Nacht
habe ich über Ihren Fall nachgedacht.
200 Mark.”

Als ich anfing mich über die trennbaren Verben und Deklinationen zu beschweren, stellte er mir die Geschichte “Der Prozess um des Esels Schatten” von Christoph Martin Wieland vor. 

Die Geschichte handelt von einem Zahnarzt, der für eine Reise einen Esel für einen Tag mietet. Als er sich in den Schatten des Esels zur Ruhe legt, fordert der Besitzer, der ihn begleitet, für den Schatten eine weitere Miete. Sie können sich nicht einigen und gehen vor Gericht. Mit den Anwälten wurde der Fall größer und sie wollten mehr Honorar. Am Ende sind fast alle Einwohner der Stadt an dem dramatischen Fall beteiligt. 

“Verstehst Du? Kleinigkeiten können eine Katastrophe werden. Die Sprachen sind einzigartig wegen ihrer Besonderheiten. Sie sind das Motiv, eine Sprache zu lernen. Darum darf man nicht die Eigentümlichkeiten der Sprache in Schwierigkeit verwandeln, sonst wäre es eine Katastrophe”, übertrieb mein Lehrer. 

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich in Deutschland wohnen würde. Eines Tages fragte der Lehrer während des Vorlesens des Faust, wofür ich meine Seele verkaufen würde. Damals redete ich mich heraus, und sagte, dass ich darüber nachdenken müsste und die Frage wurde nie beantwortet. Heute wenn ich mich daran erinnere, hätte ich sagen sollen, dass ich nie aufhören sollte,  deutsch zu lernen. 

Meine Verbindung mit der deutschen Sprache dauerte bis zum Tod meines Lehrers. Wenn ich daran denke, dass ich fließend Deutsch hätte sprechen können, wenn ich es weiter gelernt hätte, fühle ich ein großes Bedauern. Das will ich nicht mehr.

Wie doch die Zeit vergeht! Seitdem sind zehn Jahre vergangen und im August 2012 musste ich aufgrund der Arbeit meines Mannes nach Deutschland umziehen. Es war an der Zeit Grammatik zu lernen und die Verbindung mit der deutschen Sprache wieder herzustellen.


quinta-feira, 31 de julho de 2014

Applications for Chevening Scholarships open 1 August 2014

The Chevening Scholarships Programme will soon be accepting applications for the 2015/16 cycle. Online applications will open on 1 August 2014 and with the recent expansion of the scheme we are pleased to be able to offer more than 1500 scholarships globally.

How to apply

  1. Assess your eligibility for a Chevening Scholarship using our eligibility checker.
  2. Complete an application form via eChevening, our online application system. You will find a link to eChevening from this page after 1 August.
Please remember that you must complete the relevant application form for your chosen universities. You must also ensure that you meet the Chevening English language requirement.
If you are concerned about the deadline for entry to your chosen courses you may wish to inform the universities that you are awaiting the result of your application for a Chevening Scholarship.

Email alerts

If you would like to enhance your leadership skills and become part of the growing Chevening network, sign up for email alerts for the upcoming application round.

Enquiries

Please do not contact your local British High Commission or Embassy with application enquiries, further information about the scheme and how to apply can be found on theguidance for applicants. You can also send any questions via the contact us page.

terça-feira, 29 de julho de 2014

Cinque Terre

É uma região da reviera italiana, a oeste de La Spezia, composta por cinco vilas: Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola e Riomaggiore


Entre uma cidade e outra há trilhas para caminhadas. De um lado as montanhas com plantações de uvas e oliveiras, do outro, o mar.


As caminhadas duram de uma hora e meia a três horas, e todo esforço vale a pena. Cada vez que se entra numa dessas vilas, o visual, a comida e o banho de mar repõem as energias consumidas no caminho.

Também é possível pegar o trem ou barco entre uma vila e outra, para aqueles que não queiram ou possam fazer caminhadas.

Dicas importantes:
1. EVITE as ofertas de visitar todas as vilas num dia só. É melhor eleger duas e saboreá-las em todos os sentidos. 
2. É possível visitar as cinco vilas em quatro dias.
3. NÃO chegue à região de Cinque Terre sem ter reservado acomodação, pois corre o risco de pagar bem mais caro, ou não conseguir lugar para pernoitar.
4. Tenha em mãos dinheiro, pois a maioria dos restaurantes não aceita cartão.
5. Para os restaurantes mais badalados, é necessário fazer reserva. Por isso, se passar em frente a algum restaurante que goste, é aconselhável reservar para o jantar.
6. Não confie plenamente na previsão de tempo do seu app para essa região.
7. Há trens direto de Milão para Monterosso.

Se estiver procurando um lugar inesquecível para visitar, você acabou de encontrar. Boa viagem!





terça-feira, 15 de julho de 2014

Berlin - Berlim

É a evidência da conquista do multiculturalismo numa terra onde essa palavra, por um período sombrio da história alemã, era impronunciável. 

O estranho, o vesgo, o diferente, o avesso, o local, o estrangeiro e todos os outros revelaram-se uns aos outros atraentes e inseparáveis, feito musgo no mármore. Berlim é (pra mim) a amálgama de inúmeras tribos. 

No verão, essa evidência torna-se ainda mais colorida e adquire uma dimensão infinita, que contraditoriamente pode ser explorada de bicicleta. 

Depois de algumas pedaladas, é possível sentir-se parte da cidade. Às vezes, eu parava e respirava fundo, porque não conseguia distinguir-me daquela confusão adorável.

Eu via em mim o reflexo de todas as gentes e  estranhamente me via passando do outro lado da rua. 

Talvez fosse o calor do verão somado à lua cheia, que não me permitia ver a separação entre mim e os outros. É fato que meu senso de espaço nunca foi motivo de elogio, e que me perdoem os geógrafos, mas em Berlim o leste e o oeste ocupam um só lugar. 

As ruas de Berlim parecem ter vontade própria diante dos que andam sem rumo e guiam as pessoas a becos inéditos, até mesmo àqueles que se sentem locais.

Os prédios privados ou públicos da cidade abrigam galerias de arte, lojas, marcenarias e jardins abertos aos transeuntes, ciclistas ou não; lembram um labirinto. Em alemão, esses espaços são chamados de "Höfe" (no singular: Hof). Se estiver andando pela rua e visualizar um portal aberto, não se acanhe, entre, provavelmente haverá um Hof por ali. Nas proximidades da Oranienburger Tor, há um prédio invadido que se tornou galeria de artes.

O mais conhecido é o Hackesche Höfe. No entanto, há inúmeros discretos Höfe que estão ali próximos abertos à visitação. 

Um dos símbolos da cidade é a torre de TV (Berliner Fernsehturm), próxima à Alexanderplazt, também um ponto turístico. Perto da Alexanderplatz, há o Marx-Engels Forum, onde se vê os dois em forma de escultura. 

Uma caminhada (ou pedalada) desse ponto até a Unter den Linden, passando pelo Berliner Dom (primeira igreja protestante, que para os apreciadores de belas igrejas e coro, vale a pena entrar), Humboldt University e biblioteca, equivale à uma boa aula de história. Ao longo do passeio, encontram-se a Staatsoper e Konzerthaus, para quem gosta de música erudita. 

Esse passeio pode ser feito em vários dias, e um momento de relaxamento às margens do Rio Spree será bem-vindo, e ainda terá direito à música ao vivo dos artistas de rua. 

Seguindo para o Stadtmitte, há duas igrejas, sendo uma francesa e uma alemã, além da praça que é linda. Próximo à estação Stadtmitte, há o famoso Checkpoint Charlie.

Em oposição à Alexanderplatz, seguindo a Unter den Linden, há o Brandenburger Tor, que é também símbolo de Berlim. E se ainda tiver fôlego, pode passear pelo Tiergarten, logo ali (um parque dentro da cidade). Também próximo ao Brandenburger Tor, há o memorial do Holocausto, o Reichtag (parlamento alemão) e Potsdamer Platz. 

Para quem gosta da noite, o bairro de Kreuzberg oferece uma gama de incansáveis bares.

Em Berlim, há uma ilha de museus. Há exibição para todos os gostos. 

No domingo, há o famoso mercado de antiguidade,  comidas, artistas de rua, lembranças e quinquilharias no Mauerpark, no bairro Prenzlauer Berg

Quase me esqueço de mencionar o muro de Berlim, ou melhor, o que resta dele, East side Galery também como é conhecido; as estações de metrô mais próximas são Ostbahnhof e Warschauer Straße (para quem não quiser pedalar). 

E para quem tiver mais tempo, uma visita aos jardins de Charlottenburg, à Potsdam e tantos outros lugares, ou talvez aos mesmos lugares que têm essa atmosfera de fusão.

Esse post não terá um fechamento lógico, porque Berlim não permitiria. 


***
Sobre gastos:
Aluguel de bicicleta: 10 a 12 euros por dia. 
Acomodação em Hostel ou airbnb: 30 a 40 euros por dia (nada de luxo nem lixo). 


sábado, 21 de junho de 2014

Basic tips to enjoy Rio de Janeiro with your family

Although Rio is surrounded by favelas, the most dangerous things in Rio (believe me) are drivers (car drivers, bike users, motorcycle drivers, bus and so on). When you decide to cross a street in Rio, please, pay attention to ALL directions, even when you are still at the pavements, bikers or motorcycle may come from unexpected directions. Red traffic lights may not be able to stop cars, bus, or moving machines (bikes, skates etc). I know it is a cliché to say: behave like a local, but in Rio behave like a local means "don't take expensive gadgets to the street. Take some money and enjoy the city."

Recommendation for sunny days:
Forte de Copacabana
Forte de Copacabana could be the first place to visit, because it is a beautiful location and you can have an idea of the geografy of Rio, in practical terms. 

You must pay to get into, but it is cheap (around 2 dollars per person, it means  R$6 reais, maybe kids have a discount). It is an army area. There is also an army museum, but you don't need to visit it (if you do you have to pay an extra fee). If the army guys ask anything you say: confeitaria Colombo (it is a café inside the army area, it is famous, lots of people go there. You can have coffee or lunch there, but if you just want to visit, it worth it). You can take your camera and take nice shots. You will see copacabana beach intirely, and if you climb the rock at the end of the place, you can’t miss it, your kids can do it, it is safe, you will see Arpoador, Ipanema and Leblon beaches (the Two brothers hills/Morro Dois Irmãos), and you will also see favelas (and from this distance you can take pictures). Go early or expect a queue.
Opening hours: Tuesday to Sunday, from 10:00 am to 20:00. 


Lagoa - lake 
It is a neigbourhood among Copacabana, Ipanema and Leblon. It is a nice place to have a walk, to enjoy the view, you can take a paddle with your kids at the lake. You can have coconut water, lunch or just hang out. 
if you are in ipanema and want to go to the lake on foot, avoid Rua Texeira de Melo and Farme de Amoedo, there is a favela at the end of the street, (I mean, if you don't know how to behave when you see a favela). To go to the lake, then take Rua Vinicius de Morais. 


Parque Lage (native atlantic rainforest)
Rua Jardim Botânico, 414.
From Copacabana, take a bus (570, 574, 584, 162) at Rua Raul Pompéa.
It is one of my favorite places in Rio. A man built a huge house for his wife, they didn’t have kids, he died, his wife wanted to give the house to a friend, but the government didn’t accept it and the place became public. There is a café within the house. 
Free entry.
Opening hours: Monday to Thursday from 9:00 to 19:00
Friday, Saturday and Sunday: 9:00 to 17:00 
(during the weekends it is busier, I would go during the week).


Botanic Garden/Jardim Botânico (it is in my 5 top places in Rio).
Bus numbers: 570, 574, 584, 162
From Copacabana take a bus at Rua Raul Pompéa and stop at Jardim Botanico (almost in front of it).
Opening hours: From Monday to Sunday, from 8:00 to 17:00.
Tickets: Adults or kids: R$6,00 and for kids under six years old: free entry
http://www.jbrj.gov.br (although it is in Portuguese, there is a map of the area on the botton page).

The next two places, you may need a car/taxi:
Estrada das Paineiras
It is a road surrounded by forest. We use to go there on weekends to walk, to have a “shower” in some small water falls. 
Opening hours: 8:00 to 17:00. It is better during the weekends.
The best way to get there is by car. 

Floresta da Tijuca
Praça Afonso Viseu, Alto da Boa Vista - Tijuca
It is the biggest urban forest in the world  Besides the paths, there are water falls. It is a good place to visit during the weekend.
The best way to get there is by car. 

Santa Teresa
It is an old area that I like a lot, it a place that you should go during the day and really behave like a local, if you are more cautions tourist. Don’t take anything valuable (apart from money and a credit card), unless you have a Brazilian friend around.
There is a restaurant called Aprazível, it is expensive but the view and the place itself is remarkable. There others restaurants, which are great but simpler.

Beaches
As you walk along the beach either in copacabana, ipanema or leblon, you will see “Posto”, which is a construction where you can have a shower or go to the toillet, but it is also a reference for orientation. 

It is safe to go swimming at Copacabana Posto 6 (right in front of Francisco Sá street), you can also go to the right where you will see stand up paddle and Forte de Copacabana. Generally it is clean and a family place. It is normal if other kids try to talk to your kids, that is the way we make friends, but keep an eye at you kids because there are too many people sometimes, kids may get lost. If you all want to have a swimming, ask you neighbor to watch your stuff, we all do this. I go often there, but my friends prefer Ipanema.

Do NOT go swimming in front of Othon Hotel in Copacabana. It is a tricky place for bad swimmers or kids (because of “aterro”, which means an embankment). 

Ipanema and Leblon beaches 
The view is wonderful.
Although Posto 8 is known as gay area, everyone is welcome and it is a safe area. 
Posto 9 a casual area (lots of youngs, sometimes they smoke marijuana).
Posto 9 and 1/2, in front of Joana Angelica street, it is a family area (open minded). 
Posto 10 and 11 are also ok, but I don't go there often.


Juice shops
You will see lots of juice’s shops. I drink a lot from their juice and I have never had problem. You will see people drinking açaí. It is a purple drink that I like a lot, made with a fruit (açaí) from the Amazon; try a small one (300ml), ask for “pouco xarope” (it means not too much of a guarana), banana and granola a parte (cereals a side). 

Suggar Loaf Pão de Açúcar (go there before you visit Christ statue, because Christ is much higher).
Av. Pasteur, 520. Urca.
Buses from Copa: 511 , 512.
Bus stop at: Av. Nossa Senhora de Copacabana.
Opening hours: from Monday to Sunday, from 8:00 to 20:00.
Tickets: 
Adults: R$62,00
Kids: R$31,00
Kids under 6 years old: free entry. 


Christ statue / Corcovado / Cristo Redentor 
(I would avoid going during the weekends because it may be  too busy, but if it is a sunny day, then it worth it).

From Copacabana to Cristo Redentor (Christ statue)
Bus numbers: 570 or 584
Bus stop from copacabana: at Av. Nossa Senhora de copacabana.
Bus stop at Cosme Velho, where you should buy a ticket and take a train to visit the statue. The trains runs every 30 minutes. After getting out the train, you can either take the stairs or the lift to get on the top. I would take the stairs, it is around 260 steps. It is up to you check with your kids, it they are fit.
ps: sometimes (not often) the service is interrupted because of maintence, without having time to spread the word. Check the website before you go.
Opening hours: from Monday to Sunday, from 8:00 to 20:00. 
Tickets:
Adults: R$50,00
Kids (from 6 to 12): R$25,00
Under 6 years old: free entry 


Lapa
It is a night life area. There are lots of bars and dancing places. One of the most famous is Rio Scenarium, because there are different music ambient. The location is incredible. You must pay an entry to go in (it is not a cheap place).

For not so sunny days or rainning days:
These places are more or less in the same directions but different stops. So you can take these buses: Bus from Copacabana: 127, 128, or take a metro/underground.

Casa Daros (at Botafogo area. You can go by bus from Copacabana, get out one stop after Rio Sul shopping mall, cross the subway and walk three minutes.)
Rua General Severiano 159. Botafogo.
It is an institution created by a swiss lady dedicated to Latin American art.
Opening hours: Wednsday to Saturday, from noon to 20:00, Sunday: from noon to 18:00.
Tickets: R$12,00 (small kids are free).
I heard that on Wednsday it is free entry.

Roxy Cinema
At Rua Bolivar, right on the corner with Av. Nossa Senhora de Copacabana

Centro Cultural Banco do Brasil (it reminds me about Victoria Library in Melbourne. It is in the city center). It an institution, there are some free events, restaurants and art. I go often there either by bus or by metro (underground).
Opening hours: Wednesday to Monday, from 10:00 to 20:00.
Metro station: stop at Carioca Station and walk 15 minutes to Centro Cultural Banco do Brasil.

Museu de Arte do Rio - MAR (it is also in the city center).
Praça Mauá, 5. Centro (city center). Metro station: Carioca + 18 minutes walk.
It is a new musem. I haven’t been, but it looks nice from out side (check on google).
Opening hours: Tuesday, Wednesday and Sunday, from 10:00 to 17:00.
Tickets: R$8,00, but Tuesday it is free to all.


Shops, which still sell products NOT made in China:
Boticário (products made with fruits as soaps, shampoo, creams, they are Brazilian made). You can find this shop at Copacabana (Av. Nossa Senhora de Copacabana, almost in front of Roxy cinema). These shop can be found in ipanema and leblon.
Lupo (trifil and sloggi brands are also great): it a shop to buy cotton underwears, shirts and socks, at Rio Sul shopping mall and.
Bumbum (for biquinis, it is a famous brand. There are other shops for biquinis in Copacabana and Ipanema).
Rio in Box (souvinis shop at Copacabana, next to Rua Sousa Lima).

Oskley (it is an expensive shop, but they are cool). You can find them at Rio Sul and Ipanema.
Mercatto (for women cloths, it is not expensive), at Copacabana, Rua Santa Clara, in the direction to the beach, or go to Rio Sul shopping mall. I believe this shop is still producing its own clothes. 

Hortifruti (Grocery shop)
at Rua Siqueira Campos, 74. Copacabana. Rio de Janeiro (it is a good place for buying fruits and veggies).
Monday to Friday, from 8:00 to 21:00
Saturday from 8:00 to 20:00
Sunday, from 8:00 to 14:00.

If you feel insecure, keep walking as you know where you are going, or get into a shop, someone will help you. We love visitors and we want them to enjoy the city as much as we do.